Ratgeber

Kennzahlen für Geschäftsführer: die 7 Zahlen, die Sie wirklich steuern müssen

Die meisten Reportings haben zu viele Zahlen und zu wenig Aussage. Aus 20 Jahren Finanzpraxis: Mehr als sieben Kennzahlen braucht kein Geschäftsführer im Monatsblick — diese sieben aber konsequent.

Die 7 Kennzahlen

Ihr Steuerungs-Cockpit

Vom Wissen zum Steuern

Kennzahlen wirken nur mit Routine

Eine Kennzahl ohne Vergleichswert, ohne Trend und ohne Konsequenz ist Dekoration. Wirkung entsteht durch drei Dinge:

  • Regelmäßigkeit: dieselben 7 Zahlen, jeden Monat, spätestens am 10.
  • Kontext: Vergleich zu Vormonat, Vorjahr und Plan — erst der Trend erzählt die Geschichte.
  • Konsequenz: jede Abweichung bekommt eine Entscheidung oder eine bewusste Nicht-Entscheidung.

Genau diesen Rhythmus baue ich mit meinen Kunden auf — als externes Controlling oder im Rahmen einer externen CFO-Begleitung.

FAQ

Häufige Fragen zu Kennzahlen

Für die Geschäftsführung: 3 bis 7. Alles darüber verwässert den Blick. Auf Abteilungsebene darf es detaillierter sein — aber das Cockpit des Geschäftsführers muss auf eine Seite passen.

Als Rohstoff ja, als Steuerungsinstrument nein: Die Standard-BWA kennt weder Ihren Auftragsbestand noch Ihre Liquiditätsreichweite, ist oft unsauber abgegrenzt und kommt zu spät. Die wichtigsten Zahlen eines Geschäftsführers stehen gar nicht in der BWA.

Mit der Liquiditätsreichweite. Sie ist in einer Stunde aufgesetzt, jede Woche in Minuten aktualisiert — und sie verhindert die einzige Krise, die ein Unternehmen sofort beendet: die Zahlungsunfähigkeit.

Nein. Für die ersten Monate reicht ein sauberes Excel-Modell mit Daten aus DATEV oder Ihrem ERP. Software wie Power BI oder LucaNet lohnt sich, wenn die Routine steht — nicht vorher.

Kennen Sie Ihre 7 Zahlen?

Wenn Sie zögern müssen: Lassen Sie uns Ihr Cockpit aufbauen — pragmatisch und in Ihren Systemen.